
Fahrzeuge und Führerscheinklassen
Unterwegs mit Schwergewichten
Das Spektrum an Nutzfahrzeugen im Gütertransport ist groß. Die Gewichtsklasse des Lkw bestimmt, welchen Führerschein Fahrzeuglenker haben müssen.
Mehr als jede zehnte Fahrkraft sollte einen Ladekran bedienen können. Auf diesen Fahrzeugen oder dessen Anhänger ist ein Ladekran fest installiert. Dieser Fahrzeugtyp wird wohl am häufigsten erwähnt, weil hierfür der Lkw-Führerschein allein nicht ausreicht. Um einen Lkw-Ladekran zu bedienen, benötigen Beschäftigte zusätzlich den sogenannten „Ladekranschein“.
Fast ebenso oft werden die gesuchten Fahrerinnen und Fahrer einen Sattelschlepper fahren – das „Standardfahrzeug“ unter den Lkw. Hier wird am Zugfahrzeug ohne eigene Ladefläche ein Auflieger angehängt. Gut jeder zehnte Arbeitgeber weist darauf hin, dass die zukünftigen Mitarbeitenden auch mit Anhänger fahren werden. Vor einiger Zeit wurden E-Trucks öffentlichkeitswirksam eingeführt. Sie machen jedoch erst einen Bruchteil aller Lkw auf deutschen Straßen aus. Dementsprechend gibt es nur eine Nennung für ein Fahrzeug mit dieser Antriebsart.
„Schwere“ Führerscheinklassen dominieren
Grundvoraussetzung für den Beruf ist eine gültige Fahrerlaubnis. Jobsuchende benötigen mit Abstand am häufigsten die Führerscheinklasse CE, die zum Führen schwerer Sattel- und Lastzüge berechtigt. Sie findet sich in drei Viertel der untersuchten Stellenangebote (74,9 %). Inhaber dieser Fahrerlaubnis sind flexibel einsetzbar, denn sie können alle Lkw fahren. Oft scheint auch ein Führerschein der Klasse C für schwere Lkw zu genügen (38,9 %), bei dem Anhänger allerdings das Gesamtgewicht von 750 kg nicht überschreiten dürfen. Daneben fanden sich unterschiedlichste Führerscheinklassen, u. a. auch für Busse oder Traktoren.

